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Wenn der Michi dreimal klingelt.
 

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Bloggen zum Ordnung schaffen im Schädel

Seltsam, heute habe ich den ganzen Tag über immer mal wieder das Verlangen gehabt hier weiter zu schreiben, obwohl gar nichts besonderes passiert ist. Es gibt auch keine Neuigkeiten, aber irgendwie überkam mich das Gefühl halt.

Ich muss sagen das ich seitdem ich diesen ganzen Blödsinn hier niederschreibe, ich viel besser schlafe und generell besser zur Ruhe komme. Ich bin auch nicht mehr so lange wach wie sonst, also eigentlich eine recht positive Tendenz.

Mich beschäftigt so vieles & da ich durch die Arbeit kaum die Möglichkeit habe, diese ganzen Dinge mit jemandem zu besprechen, bleibt dann verhältnismäßig viel liegen im Kopf. Insofern ist es also eine gute Sache, dass ich mich dazu aufgerafft habe. Ich schreibe den Blog nicht um gelesen zu werden, oder damit irgendwelches Aufsehen oder sonst was zu erregen, sondern einzig aus dem Grund, das ich mich damit einfach besser fühle.

Heute war wie oben bereits angerissen ein recht langweiliger Tag, auf der Arbeit war nicht viel los und zu Hause ist auch nichts vorgefallen, was man besonders erwähnen müsste, jedoch habe ich heute wiedereinmal feststellen müssen, wie es mich unterbewusst doch reizt, mir endlich eine neue Stelle zu suchen - Ich will mich einfach weiter entwickeln -,vermutlich sollte ich dieser Eingebung folgen. Bin ja jetzt mittlerweile auch 4 Jahre dort und ich merke einfach wie die Luft raus ist, dazu kommt dann zu allem Überfluß das bereits mehrfach angesprochene Motivationsproblem.

Ich frage mich ja manchmal ob es nur mir so geht und ich die Dinge viel zu eng sehe, aber was man so hört, gibt es wohl recht wenig Menschen, die tatsächlich jeden Tag gerne arbeiten gehen und ihren Job in jedem Moment ihrer Beschäftigung lieben.
Eigentlich ist es ja ein notwendiges Übel. Klar, wenn man Freude an seinem Job hat fällt einem das generell leichter, aber das ändert nur wenig daran das wir es letztenendes doch für unser (Über)Leben tun. Nicht weil es so viel Spaß macht und man mit seiner Zeit nix anderes anzufangen wüsste.

T. und ich haben heute darüber gesponnen, was wir mit dem Eurojackpot anstellen würden - Ich müsste nichtmal die Unmengen an Geld gewinnen, sondern einfach so viel, das man sich eine gewisse Art der Freiheit damit sichern kann. Ich würde in diversen Ländern der Welt mein Handwerk verfeinern, ganz ohne Zwang und könnte mich absolut darauf fokussieren zu lernen. So ohne die ganzen Kopfschmerzen wann man sein Gehalt bekommt oder wann man welche Rechnung bezahlt.

 

Das wäre für mich Luxus. Absolut freie Entfaltung, ohne Zwänge und ohne Sorgen. Das wäre schön, aber bleibt wohl doch leider ziemlich unrealistisch

Nach den ganzen Erfahrungen die ich bisher sammeln konnte, muss ich aber feststellen, das Geld bei Gott nicht alles ist.

Curse sagt dazu "Die guten Dinge im Leben sind frei vom Zwang des Geldes" - Stimmt auffalllend, aber dennoch ist man auf diese bedruckten Papierscheine angewiesen.

Ziemlich ärgerlich.

Meine verdammte Verbrennung spannt so sehr, das sie jetzt immer wieder einreißt, so wird das mit dem verheilen wohl noch ca. 100000000 Jahre beanspruchen...ich freu mich :D

17.3.16 00:21

Letzte Einträge: Ende vom Wochenende, Looking for angels, Was ist das schlimmste das man dir antun könnte?, Täglich grüßt das Murmeltier, Länger ist her

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