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Wenn der Michi dreimal klingelt.
 

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Looking for angels

Nach all den Jahren immer noch ein fantastischer Song mit soviel WAHRHEIT - Skillet - Looking for Angels - Anhören, nachdenken!

Goddamn, war die vergangene Woche ein einziges Debakel, wie immer ein echter Kampf. Neben einiger Reibungen auf der Arbeit ist dann auch noch zu allem Überfluss mein Auto etwas kaputt gegangen, was dann mal eben 250 Euro gekostet hat - Na ja wenn die Woche scheiße anfängt, dann weiß ich schon das sie meistens noch den ein oder anderen Höhepunkt hat, ganz im Gegenteil zu mir! :D

Irgendwie war die letzte Woche glaube ich so etwa zwischen 50-52 Arbeitsstunden lang, Füße taten weh und ein verdammt gemeiner Wolf hat mich auch noch gebissen, das alles bedurfte dann erstmal einen Montag voller Entspannung - Habe wirklich einfach mal uberhaupt nichts gemacht. Deshalb musste ich zwar heute etwas Kniegas geben, aber ich denke das ich mich gut geschlagen habe. Mehr oder weniger jedenfalls.

Kennt ihr das wenn man sich manchmal fragt  "Was wäre wenn" ?
Wenn man eine andere Entscheidung getroffen hätte, oder sich zu einem Zeitpunkt anders verhalten hätte, wäre dann heute alles anders? Oder hofft man einfach das alles anders gekommen wäre? Wäre man noch der der man heute ist, obwohl man sich anders entschieden hat? Oder hätte einen das anders geprägt?

Irgendwie ist dieses Szenario wirklich interessant durchzuspielen, ich frage mich häufig wie essentiell Entscheidungen und Verhaltensweise für den Lebensweg und die Lebensgestaltung sind - Bisher habe ich da noch keine richtige Antwort drauf gefunden, aber es amüsiert mich mir das in jeder erdenklichen Farbe auszumalen und alles zu durchdenken.

Irgendwie gibt mir das eine seltsame Form der Sicherheit, ein gutes Gefühl. - Ich motivere mich also damit das theoretisch auch alles hätte anders kommen können :D - Sind wir mal ehrlich..schlimmer geht immer? Aber vielleicht gehts ja auch besser, erfreulicher,motivierender und einfach einfacher. Hach ja, das wäre manchmal echt schön, so ein bisschen mehr Glück und ein bisschen mehr weniger Sorgen und Panikmache.

Nicht das ich mich vor etwas fürchten würde, aber ich bin halt jemand der sich unglaublich viele Gedanken macht, weshalb ich übrigens ja wieder mit dem bloggen angefangen habe.

Aber Angst, das habe ich eigentlich nicht, ich lasse die Dinge auf mich zukommen und lasse mich von irgendwelchen negativen Erlebnissen nicht lähmen, manchmal ist das halt so, das man einen Nackenschlag bekommt, bei einigen häufiger bei anderen wiederum weniger. Ich gehöre nach meiner Einschätzung aber zu den Ersteren :D

Ich bin für meinen Geschmack irgendwie viel zu theoretisch, zu wenig aktiv umsetzend. Bin ich mir meiner Makel und Fehler schmerzlich bewusst, aber dennoch ist dieser Schweinehund von mir, so unglaublich stark über die Jahre geworden, das er mich oft hindert, ich würde gerne bequem leben. Das führt zu dem Problem das ich Chancen und Möglichkeiten aussen vor lasse, damit ich in meiner ach so geliebten Routine verweilen kann - Ironischerweise um mich dann letztlich wieder darüber zu beklagen - und mich in Ihrer vermeintlichen "Sicherheit" geborgen fühlen kann, aber eigentlich schreit ein Teil von mir den ich seit dem ich denken kann unterdrücke, das ich endlich was riskieren sollte, mehr für mich machen sollte - Einfach mal die Fresse aufmachen sollte.

Ich glaube ja an die Astrologie, so sehr das ich mir kürzlich ein Geburtshoroskop anfertigen lies, witzigerweise war davon so viel ON POINT! - Das es schon fast unheimlich ist. Vorallem wurde da auch von meiner "dunklen" Seite berichtet, also vermutlich jener Teil den ich seitjeher unterdrücke :D - Laut dem Horoskop muss ich Sie ausleben, damit ich über mich hinauswachsen kann - Das habe ich mir zum Ziel gesetzt, sodass ich am Sonntag dann direkt erstmal eine kleine Debatte mit meine Chef hatte, in denen ich das erste Mal deutliche WORTE gefunden habe.

Hat mich ziemlich motivert und ich fühlte mich sehr gut danach. Irgendwie fand ich es sogar sehr unterhaltsam. Eigentlich gehe ich solchen Reibungspunkten ja generell aus dem Weg - Aber am Sonntag viel mir das alles wieder ein und ich habe einfach mal meinen Gedanken luft gemacht.

Fazit: Sollte ich öfters machen.

15.3.16 21:25, kommentieren

Ende vom Wochenende

Und zack, da ist mein Wochenende auch schon wieder vorbei. Regulär würde man ein Wochenende ja von Freitag bis Sonntag vermuten, aber meins als Gastronomiedepp fällt in der Regel immer auf Sonntag bis Dienstag.


Momentan ists echt schwer sich zu motivieren was die Maloche angeht, mein Chef hat einige seltsame Ansichten was effektives Arbeiten  betrifft, aber das werden glücklicherweise niemals meine sein. Jedoch ist man natürlich zwangsläufig der, dem in den Arsch gebissen wird.

Mit zwei Leuten mich inkludiert, ist es ziemlich nervtötend geworden schön zu kochen, beziehungsweise mittlerweile hat man sich das schön abgewöhnt und kocht einfach nur noch, weil es gar nicht anders geht.

Zu meinem Leid, denn die Umstände im Betrieb waren ja nie so überragend, aber mittlerweile nehmen sie mehr und mehr einen weiteren Schritt in die falsche Richtung, sodass mein Kopf mir zwanghaft suggerieren willl, dass ich doch zur FUCKING HÖLLE bald mal eine neue Stelle antreten sollte. Mich kotzt diese ständige Unzufriedenheit einfach an, sie ist anstrengend, ermüdend und deprimierend!

Ich frage mich, warum wir in jüngeren Jahren zufriedener sind, aber mit zunehmenden Verantwortungen nicht mehr - Oft gebe ich der Definition von "Seinen Beitrag leisten" und "Erwachsen werden" die Schuld an diesem Misstand, schließlich ging es früher ja auch ohne Geld und die ganzen Rattenschwänze, die uns heutzutage praktisch schon als Zeichen des guten Willens mit auf den Weg gegeben werden.
 

Anfänglich habe ich gedacht, das ein angemessenes Gehalt sicherlich auch eine gewisse Zufriedenheit mit sich bringt, aber ich muss sagen, dass das bei mir nicht der Fall ist - Gefühlt bin ich sogar unglücklicher als vorher - vielleicht trifft das vereinzelt zu, aber ich denke heute das die schönsten und wichtigsten Dinge im Leben ohnehin nicht käuflich zu erwerben sind - Was bringt dir also der rollende Rubel, wenn du weder die Zeit noch die Person hast, mit dem du diesen Erfolg auskosten kannst oder schlichtweg einfach etwas sinnvolles damit anfangen kannst.

Fazit: Absolut überhaupt nix.

 

Mich fuckt es jetzt schon ab nur dran zu denken das morgen wieder eine Woche vergeht und man wieder in seiner Routine gefangen ist, ohne die Möglichkeit von jetzt auf gleich daran was zu ändern, aber momentan bräuchte ich auch einen Motivator , der die passenden und für mich brauchbaren Impulse sendet, die mich wiederum animieren etwas zu ändern...

 

Das Wochenende habe ich damit verbracht mich zu entspannen, irgendwie habe ich momentan verdammt starke Schmerzen im Fuß, vorallem nach den intensiven Rumgestehe auf der Arbet, ich wollte eigentlich zum Arzt aber T. hat diese Woche Urlaub, ergo mach ich das nicht und warte wiedermal auf ein Wunder - Hoffe das wird besser, laufen und stehen ist teilweise so schmerzhaft das ich das Gefühl habe jeden moment wahnsinnig zu werden - Witzig wie einem das Leben da mal wieder auf die Chucks kotzt.

Eigentlich wollte ich ja mal wieder was im Haushalt machen, aber ich kann mich einfach nicht aufraffen, das ist teilweise schon sehr traurig. - Na ja jetzt gucke ich noch ein paar Serien und dann ist bald Mittwoch - YIPPIE!

8.3.16 23:41, kommentieren